Meine Empfehlungen für Interessierte
Gendermedizin
Science To Go ist ein Informationsangebot des Lehrstuhls für Gendermedizin der Universität Zürich. In kurzen, verständlichen Videos und Factsheets wird erklärt, warum medizinische Forschung, Diagnostik und Therapie Geschlecht und Gender berücksichtigen müssen. Die Inhalte zeigen anschaulich, dass Krankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich verlaufen und Behandlungen nicht bei allen gleich wirken. Ein besonderer Fokus liegt auf bislang übersehenen Risiken, etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Medikamentendosierungen. Das Angebot richtet sich an alle, die medizinisches Wissen kompakt, wissenschaftlich fundiert und verständlich aufbereitet kennenlernen möchten. Zum weiterlesen hier klicken.
Elektronische Patientenakte (ePA) – „für alle“
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein digitaler Speicher für persönliche Gesundheitsdaten, der alle gesetzlich Versicherten in Deutschland betrifft. Sie soll den medizinischen Alltag erleichtern, indem wichtige Informationen wie Befunde, Arztbriefe, Medikationspläne und Diagnosen an einem Ort digital zusammengeführt werden.
Patientinnen und Patienten können selbst entscheiden, welche Dokumente in ihrer ePA gespeichert werden und wer darauf zugreifen darf. Die Nutzung der ePA bleibt freiwillig und kostenlos; wer sie nicht möchte, kann jederzeit über seine Krankenkasse widersprechen.
Ziel der ePA ist es, die medizinische Versorgung übersichtlicher, sicherer und effizienter zu machen, indem Ärztinnen und Ärzte bei Diagnosen und Therapien besser informiert sind und Doppeluntersuchungen vermieden werden. Zum weiterlesen hier klicken.
Notfallmanagement (NFDM)
Das Notfalldatenmanagement (NFDM) ermöglicht es, wichtige medizinische Informationen für den Notfall digital zu speichern. Dazu gehören unter anderem Diagnosen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien oder Unverträglichkeiten.
Die Daten werden auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hinterlegt und können in einer Notfallsituation von medizinischem Fachpersonal schnell eingesehen werden. Zusätzlich können Hinweise auf Dokumente wie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht gespeichert werden.
Die Nutzung des NFDM ist freiwillig und erfolgt nur mit Ihrer Zustimmung. Ziel ist es, im Ernstfall eine schnellere und sicherere medizinische Versorgung zu ermöglichen. Haben Sie Interesse, dann sprechen Sie uns gerne an. Zum weiterlesen können sie hier klicken.
Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist ein schriftliches Dokument, in dem Sie im Voraus festlegen können, wie Sie medizinisch behandelt werden möchten, falls Sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind – etwa nach einem Unfall, bei schwerer Krankheit oder Bewusstlosigkeit.
In der Patientenverfügung können Sie bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen oder ablehnen, zum Beispiel lebensverlängernde Behandlungen, Schmerztherapie oder künstliche Ernährung.
Jede volljährige und einwilligungsfähige Person kann eine Patientenverfügung verfassen und diese jederzeit ändern oder widerrufen. Es wird empfohlen, sich bei der Erstellung ärztlich oder durch eine Beratungsstelle unterstützen zu lassen.
Die in der Patientenverfügung festgehaltenen Wünsche sind für Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen rechtlich bindend, sofern die beschriebene Situation tatsächlich eintritt.
Liegt keine oder keine passende Patientenverfügung vor, entscheiden bevollmächtigte Personen oder rechtliche Betreuer gemeinsam mit dem Behandlungsteam auf Grundlage des mutmaßlichen Willens. Zum weiterlesen hier klicken.